Vertragsunterzeichnung: Die SRH in der Region Nordschwarzwald

Eine vollumfängliche Versorgung von Patienten im Nordschwarzwald ermöglicht eine Kooperation zwischen der Deutschen Rentenversicherung und der SRH. Bei der Vertragsunterzeichnung schauten Studierende vom Campus Calw der SRH Hochschule Heidelberg den Verantwortlichen über die Schulter.

Filmbeitrag

Filmbeitrag von Lara Bobrich und Gesa Kranich

Am 2. Oktober 2017 sind in Bad Herrenalb die Zulassungsverträge zwischen der SRH Gesundheitszentrum Nordschwarzwald GmbH und der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg unterzeichnet worden. Dadurch soll den Patienten auch weiterhin eine vollumfängliche Versorgung von der Akutbehandlung über die medizinische Reha bis zum Wiedereinstieg in den Beruf zur Verfügung gestellt werden. Diese Vereinbarung folgt auf die Übernahme der Ruland Kliniken in Bad Herrenalb, Dobel und Waldbronn durch die SRH Kliniken zum 1. September 2017.

Werner Stalla, Geschäftsführer der SRH Kliniken GmbH und der SRH Gesundheitszentrum Nordschwarzwald GmbH, sieht in der Zusammenarbeit eine Bereicherung der medizinischen Versorgung der Versicherten der DRV Baden-Württemberg. Die Patienten werden von der sektorenübergreifenden Versorgung am meisten profitieren, weil in den Akut- und Rehakliniken sowie Einrichtungen zur beruflichen Rehabilitation die Patienten in abgestimmten Behandlungswegen mit bewährten Konzepten rehabilitiert werden. Das neue Versorgungsnetzwerk soll eine nahtlose Kette ohne Schnittstellen darstellen. „So wird die nahtlose Versorgung der Patienten in allen Sektoren gewährleistet“, erläuterte Werner Stalla die Neuerungen.

Andreas Schwarz, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, war nach einem geführten Rundgang durch die Klinik von der Qualität der Versorgungsstruktur durch die SRH überzeugt. Er bekam einen Einblick in verschiedene Therapiemethoden sowie Behandlungs- und Patientenzimmer. Er zeigte sich zufrieden mit der Übernahme der ehemaligen Ruland Kliniken durch die SRH und betonte die Bedeutung der Standorte der Kliniken für das Versorgungsnetz der DRV Baden-Württemberg.

Auch für die Mitarbeiter der Kliniken ist die Vertragsunterzeichnung eine positive Nachricht. So kehrt nach der Insolvenz der Ruland Kliniken an den Standorten nun wieder Ruhe und Sicherheit ein.

In einem nächsten Schritt möchte die SRH prüfen, in welchen Bereichen die angekündigten 25 Millionen Euro investiert werden müssen. Dabei soll der Fokus vor allem auf der medizinischen Rehabilitation und der Unterbringung der Patienten liegen.

Für die Studierenden des Studiengangs „Medien- und Kommunikationsmanagement“ war der 2. Oktober ein spannender Tag. Nach einer einstündigen Anreise erreichten sie die Kliniken in Bad Herrenalb. Nach einem Empfang an der Information hatten sie die Möglichkeit, 360°-Aufnahmen von dem Klinikgebäude zu machen. Bei einem Rundgang, in entspannter Atmosphäre, konnten alle Beteiligten Eindrücke von verschiedensten Behandlungsmöglichkeiten und Therapieräumen sammeln. Die Patienten werden während der Behandlung individuell betreut und motiviert. Anschließend ging es zur Vertragsunterzeichnung in den Konferenzsaal. Die Pressekonferenz mit Pressevertretern, etwa von Radio Regenbogen und Baden TV, lieferte den Studierenden Eindrücke in den Ablauf einer solch medial begleiteten Konferenz. Im Anschluss hatten die Studierenden die Möglichkeit, Fragen an Herrn Stalla und Herrn Schwarz zu stellen. Diese aufschlussreichen Gespräche lieferten wichtige Informationen rund um die Klinik und die bevorstehende Umstrukturierung.

360°-Rundgang

360-Grad-Rundgang produziert von Alexander Danner

Die ehemals unter dem Namen Ruland Kliniken bekannte Einrichtung ist eine Gruppe von drei Rehakliniken im Nordschwarzwald. In der Fachklinik Falkenburg, Bad Herrenalb, der Fachklinik Waldbronn und der Waldklinik Dobel versorgen ca. 650 Mitarbeiter jedes Jahr über 11.000 Patienten. Mit ca. 800 Betten und den Indikationen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie/Angiologie und Onkologie sind die Kliniken ein wichtiger Baustein in der Patientenversorgung.

Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg ist ein Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung. Mit ihren rund 3600 Beschäftigten ist die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg der zweitgrößte Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung. Sie ist auch Verbindungsstelle für Rentenangelegenheiten mit den Ländern Griechenland, Liechtenstein, der Schweiz und Zypern. Den Vorsitz der Geschäftsführung hat Erster Direktor Andreas Schwarz.

Die SRH ist ein führender Anbieter von Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen. Sie betreibt private Hochschulen, Bildungszentren, Schulen und Krankenhäuser. Mit 13.000 Mitarbeitern betreut die SRH 950.000 Bildungskunden und Patienten im Jahr und erwirtschaftet einen Umsatz von 908 Mio. Euro. Dachgesellschaft ist die SRH Holding (SdbR), eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Heidelberg. Ziel der SRH ist es, gemeinsam Lebensqualität und Lebenschancen zu verbessern. Die SRH Higher Education GmbH ist eine gemeinnützige Tochtergesellschaft der SRH Holding.

Die SRH Hochschule Heidelberg zählt mit ihren sechs Fakultäten und vier Instituten zu einer der ältesten und bundesweit größten privaten Hochschulen. Mehr als 3.300 Studierende bereiten sich in Heidelberg und Calw auf ihr Berufsleben vor. Sie können dabei unter 40 verschiedenen Studiengängen mit vielversprechenden Zukunftsperspektiven wählen. Am Standort Calw werden die Studiengänge Betriebswirtschaft in Voll- und Teilzeit (B.A.), Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.), Internationales Mittelstandsmanagement (M.A.) sowie Media Management and Public Communication (M.A.) angeboten. 2017 wurde die Hochschule vom Stifterverband für den Genius Loci Preis für Lehrexzellenz nominiert: Ihr einzigartiges Studienmodell, das „CORE-Prinzip“ (Competence Oriented Research and Education) steht für kompetenzorientiertes Lehren und Lernen. Die SRH Hochschule Heidelberg ist staatlich anerkannt und wurde vom Wissenschaftsrat akkreditiert.

Textbeitrag von Isabell Schmidt, Angelina Neu und Alexander Danner

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