Wearables für Haustiere

Was gut für dich ist, ist sicher auch gut für dein Haustier. Gemäß dieses Mottos überfluten Hersteller mit unterschiedlichsten Fitness-, Mood- und GPS Trackern den Markt. Sie versprechen, Fiffi und Co. sicher und gesund durch den Tag zu bringen.

Während Smart Home-Geräte uns dabei helfen, unseren Haushalt zu managen, Fitness-Tracker unsere sportlichen Aktivitäten überwachen, Smart Clothes unsere Gesundheit checken und in naher Zukunft uns unsere Autos autonom von einer Party abholen werden, haben sich Hersteller auf den wohl letzten nicht-digitalisierten Bereich unseres Lebens gestürzt und eine Vielzahl an Wearables für Haustiere entworfen.

Diese kleinen Computer funktionieren nach demselben Prinzip wie die Wearables für Menschen. Zu den wohl wichtigsten Bestandteilen dieser Gadgets gehören empfindliche Sensoren zur Überwachung von Puls, Blutdruck, Sauerstoffwerten, Muskelbewegungen, Körperfett, Gewicht, Temperatur, Position etc. und eine kabellose Verbindung zu einem Smartphone oder Computer. Oftmals ist zusätzlich eine kabelgebundene Verbindung über einen USB-Anschluss erforderlich, um somit an die Daten der Tracker zu gelangen.

LED Anzeige © Inupathy
LED Anzeige © Inupathy

Dem japanischen Erfinder Joji Yamaguchi ist es gelungen, die durch einen Sensor gemessenen Vitalwerte bei Hunden in Echtzeit in Emotionen zu übersetzen. Über ein spezielles Hundegeschirr wird die Herzfrequenzvariabilität der Tiere gemessen und über einen speziellen Algorithmus ausgewertet. Die entsprechende Emotion wird dann über farbige LEDs auf dem Halsband angezeigt. Leuchtet das Band z.B. rot, sind die Hunde aufgeregt, sind sie konzentriert, leuchtet das Band grün. Das Wearable Inupathy ermöglicht den Besitzern somit einen Einblick in die Gefühlswelt ihrer Hunde und sorgt damit für ein besseres Einfühlungsvermögen. Yamaguchi möchte durch Inupathy seinen Kunden zu einer stärkeren Bindung zu ihren Haustieren verhelfen.

Doch das Gadget bietet noch mehr. Das Hundegeschirr kann über eine App mit dem Smartphone verbunden werden. Über ein Dashboard kann dann die körperliche Verfassung des Hundes kontrolliert und nachverfolgt sowie die Gesundheit des Hundes überwacht und ausgewertet werden. Darüber hinaus bietet das Wearable einen „Play mode“, über den die Hundebesitzer den Spaßfaktor ihres Hundes messen können und von Hundespezialisten zur körperlichen Verfassung des Hundes passende Spiele vorgeschlagen bekommen. Abschließend können sich die Besitzer über einen Cloud-Service mit anderen Hundebesitzern vernetzen und sich über ihre Lieblinge austauschen.

„I want to change the relationship of dogs and humans once and forever.“ [Joji Yamaguchi]

Für alle Hundebesitzer, die sich die Chance, einen tieferen Einblick in den körperlichen und emotionalen Zustand ihrer Lieblinge zu bekommen, auf keinen Fall entgehen lassen möchten, finden sich unter inupathy.com alle dazu nötigen Informationen.

Weitere Wearables für Haustiere findet ihr unter:

WAREABLE Tech for your connected self

featured – magazin für digitale kultur

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